SWARCO Indusferica startet SITA 2026/27
Der SWARCO Indusferica Talent Award geht in die zweite Runde. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2024/25 lädt SWARCO Indusferica erneut Studierende ein, neue Perspektiven für Füllglasperlen in industriellen Anwendungen zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur innovative Ansätze, sondern auch die Frage, wie junge Forschung Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Wirkung bekommt.
Wenn Ideen sichtbar werden
Neufurth, Mai 2026 – Wie viel Sichtbarkeit bewirken kann, zeigt Cornelia Marchfelder, Gewinnerin des ersten SITA. Als sie von ihrer Auszeichnung erfuhr, war ihr erster Gedanke „pure Freude. Der Award war nicht nur ein Preis, sondern eine Bestätigung dafür, dass die eigene Arbeit gesehen wird und studentische Forschung auch außerhalb der Universität Relevanz haben kann“, erzählt Marchfelder.
Für sie war die Teilnahme vor allem eine Chance, theoretische Konzepte für nachhaltigen Wandel mit einem konkreten Industrieprojekt zu verbinden. Besonders spannend war für sie die Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft. Der Award habe gezeigt, dass Ideen rund um Nachhaltigkeit nicht in der Theorie bleiben müssen, sondern auch außerhalb der Universität Gehör finden können.
Genau diesen Gedanken trägt der SITA 2026/27 weiter. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die wissenschaftliche Qualität mit praktischer Umsetzbarkeit verbinden und neue Impulse für industrielle Anwendungen setzen. Gefragt sind frische Perspektiven, die zeigen, was mit Füllglasperlen heute möglich ist, etwa in Kunststoffen, Beschichtungen, additiver Fertigung oder Anwendungen in der Baubranche.
Dass eine Einreichung weit über den Wettbewerb hinaus wirken kann, betont auch Marchfelder. Eine Note sei eine wertvolle Anerkennung im Studium, doch durch Sichtbarkeit würden echte Chancen entstehen. Studentische Projekte nach außen zu tragen, mache deutlich, wie eng Universität und Industrie bei Zukunftsthemen bereits zusammenarbeiten können.
Ihr Rat an Studierende, die an einer spannenden Arbeit sitzen, aber noch unsicher sind: „Einfach einreichen! Man verliert nichts, gewinnt aber an Erfahrung und im besten Fall eine tolle Auszeichnung und Bestätigung.“
Und auch persönlich blieb der Award nicht folgenlos: Das Preisgeld aus dem ersten Platz investierte Marchfelder passend zu ihrem Thema in ein eigenes PV-Projekt.